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Andreas Gabalier – Verdammt lang her

Freiheitliche Attitüde, Rock‘n’Roll Coolness, Nahbarkeit aber auch absoluter Superstarstatus: Andreas Gabalier vereint in seiner Person mühelos vermeintliche Gegensätze. Der charismatische Steirer hat mehr als nur ein Händchen für Hits, sind doch sein Selbstverständnis als VolksRock`n`Roller und seine ausdauernden, energiegeladenen Shows ebenso Teil seiner Marke, wie die andauernde Serie an Erfolgssongs.

Will man nun analysieren warum Andreas Gabalier einfach alles gelingt was er anpackt, so muss man sich schnell eingestehen, dass man es schlicht mit einem Phänomen zu tun hat. Seine Aufrichtigkeit in seinen Texten spielt sicherlich eine Rolle – die schiere Energie mit der er auf seinen Konzerten Rock‘n’Roll-Schwerarbeit verrichtet – garantiert auch. Es ist eben diese Traditionsverbundenheit ohne Scheuklappen, die die Massen aller Altersklassen begeistern. Und da knüpft er mit seinem neuen Studioalbum „Vergiss mein nicht“ an.

Die erste Single „Verdammt lang her“ ist genau das, was man von Andreas Gabalier erwartet. Er erzählt aus seiner Bergbauernbuam-Jugend und den kleinen Gabaliersdelikten und Gaunereien mit denen er und seine Jungs, Nachbarn und Mitmenschen mehr oder weniger bei Laune hielten. Wie das halt so ist, mit sechzehn, das wächst sich scho‘ raus. Oder wuchert eben ins Superstartum. Er beschwört seine 90er Jahre und die unbeschwerten Zeiten auf die er gerne zurückblickt. Zeiten für die er brennt. Wer allerdings Wehmut und Melancholie erwartet wird enttäuscht. In dem straighten, sommerlichen Rock-Song finden seine Fans sich selbst, aber auch ihn wieder.

Einmal mehr lässt Andreas Gabalier sie alle augenzwinkernd an seiner Geschichte teilhaben und man sieht sie jetzt schon vor dem inneren Auge: die tausend Kehlen die in München, Hamburg, Berlin, Wien oder Zürich mitsingen, dass mit siebzehn das Leben doch erst so richtig Fahrt aufnimmt.


 

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